Direkt nördlich des Hafens, hinter den Cafés und den Burgmauern, liegt ein ruhiger Küstenabschnitt, an dem die Zeit stillzustehen scheint. Fahren Sie mit Ihrem E-Bike von BiRide dorthin, biegen Sie vom Küstenweg ab, und plötzlich befinden Sie sich nicht nur auf Zypern, sondern im 4. Jahrhundert v. Chr. Willkommen bei den Königsgräbern.
Direkt nördlich des Hafens, hinter den Cafés und den Burgmauern, liegt ein ruhiger Küstenabschnitt, an dem die Zeit stillzustehen scheint. Fahren Sie mit Ihrem E-Bike von BiRide dorthin, biegen Sie vom Küstenweg ab, und plötzlich befinden Sie sich nicht mehr nur auf Zypern – sondern im 4. Jahrhundert v. Chr. Willkommen bei den Königsgräbern.
Nun ja, Könige waren hier nicht wirklich begraben. Der Name verspricht etwas mehr, als tatsächlich dahintersteckt. Diese in den Boden eingelassenen Gräber waren der gesellschaftlichen Elite vorbehalten, darunter hochrangige Beamte und wohlhabende Familien – Menschen, die bedeutend genug waren, um in hausähnlichen Anlagen bestattet zu werden, die direkt aus dem Kalkstein gehauen wurden. Sobald Sie jedoch zwischen den verwitterten Säulen und steinernen Treppen hindurchgehen, verstehen Sie den Namen. In dieser Stille liegt etwas Königliches.
Ein in die Geschichte gemeißelter Ort
Die Königsgräber, auch „Tafoi ton Vasileon“ genannt, bilden eine weitläufige Nekropole, die direkt in den natürlichen Fels geschlagen wurde und nur 2 km nördlich des Hafens von Paphos liegt. Sie gehört zum größeren Gebiet von Kato Paphos, das 1980 als UNESCO-Welterbestätte anerkannt wurde.
Die meisten Gräber entstanden zwischen dem 4. Jahrhundert v. Chr. und dem 3. Jahrhundert n. Chr. und stammen aus der hellenistischen und römischen Epoche. Ihre Gestaltung zeigt sowohl ägyptische als auch griechische Einflüsse, darunter dorische Säulen, offene Innenhöfe und in einigen Fällen mit Fresken verzierte Wände. Manche Anlagen ahmen sogar den Aufbau echter Wohnhäuser nach – ein Ausdruck des Glaubens, dass die Verstorbenen so ruhen sollten, wie sie gelebt hatten.
Erste Berichte über die Anlage stammen aus den 1700er-Jahren, doch systematische archäologische Ausgrabungen begannen erst im späten 19. und im 20. Jahrhundert. Die Forschung vor Ort dauert bis heute an. Laufende Untersuchungen ermöglichen eine immer genauere Datierung der Funde, insbesondere mithilfe gestempelter Amphoren, die bei den Bestattungen verwendet wurden. Obwohl viele der ursprünglichen Grabbeigaben im Laufe der Zeit verloren gingen oder geplündert wurden, bleibt die Bedeutung der Anlage unbestritten.
Eine Fahrt, bei der Sie langsamer werden – auf die schönste Art
Das Besondere an einer Radtour zu den Gräbern ist, dass Sie ganz anders ankommen. Sie steigen nicht gemeinsam mit einer Menschenmenge aus einem Reisebus. Sie rollen in Ihrem eigenen Tempo heran, spüren den Wind im Gesicht und haben das Meer direkt hinter sich. Die Strecke vom Hafen von Paphos ist flach und einfach – perfekt für eine entspannte Tour am Morgen oder am späten Nachmittag.
Mit BiRide müssen Sie sich an Steigungen nicht verausgaben. Die Akkuleistung unterstützt Sie, sodass Ihnen nach der Ankunft mehr Energie zum Erkunden bleibt.
Die ersten Schritte unter der Erde
Es gibt kein monumentales Eingangstor und kein auffälliges Schild – nur einen ruhigen Empfang, einen schlichten Ticketschalter und anschließend die Freiheit, das Gelände auf eigene Faust zu erkunden. Die Gräber verteilen sich über ein weitläufiges Areal. Viele sind zum Himmel hin offen und tief in den Fels geschlagen. Einige wirken wie Häuser ohne Dächer. Andere erinnern an kleine, in den Hang eingelassene Innenhöfe. Die Atmosphäre ist friedlich und beinahe geheimnisvoll. Wenn Sie früh oder spät kommen, können Sie ganze Bereiche für sich allein haben.
Das Licht spielt hier seine eigenen Spiele – es wird vom alten Stein zurückgeworfen und fällt zwischen den Säulen hindurch. Nehmen Sie Ihre Kamera mit oder lassen Sie sie zu Hause. Es kann genauso schön sein, das Smartphone in der Tasche zu lassen, langsam zu gehen und dem Echo Ihrer Schritte an den Wänden zu lauschen.
Es geht nicht nur um die Gräber
Das Besondere an dieser Tour ist nicht nur die Anlage selbst, sondern auch alles, was sie umgibt. Der Weg führt Sie am Kastell von Paphos vorbei, entlang des Archäologischen Parks und direkt am Meer. Sie riechen das Salz und spüren, wie sich die Luft verändert, während Sie sich ganz allmählich von der Küste entfernen.
Möchten Sie daraus eine Rundtour machen? Fahren Sie nach den Gräbern ins Landesinnere zum Dorf Mandria, wo es etwas ruhiger zugeht. Oder folgen Sie weiter der Küste bis zur Coral Bay, einem lebhaften, sonnigen Ort mit zahlreichen Möglichkeiten für eine kleine Mahlzeit.
Tipps aus dem Sattel
- Kommen Sie früh oder spät – So vermeiden Sie die Mittagshitze und erleben das goldene Licht.
- Nehmen Sie Wasser mit und tragen Sie geeignetes Schuhwerk – Die Anlage liegt unter freiem Himmel, und der Untergrund ist stellenweise uneben.
- Planen Sie genügend Zeit ein – Eine Stunde ist gut, 90 Minuten sind besser, wenn Sie gerne länger verweilen.
- Lassen Sie die kleinen Gräber nicht aus – Einige der kleinsten Kammern wirken besonders persönlich.
Die Rückfahrt fühlt sich anders an
Auf dem Rückweg werden Sie es bemerken – wie das Licht auf die Küste fällt und die Brise auffrischt, sobald Sie erneut am Kastell vorbeifahren. Sie kehren nicht einfach in die Stadt zurück. Sie rollen aus einer 2,000 Jahre alten Stille hinaus und wieder hinein in das lebendige Treiben des modernen Paphos.
Und genau deshalb lieben wir diese Route.
Sie besuchen die Königsgräber nicht einfach nur. Sie kommen zu Ihren eigenen Bedingungen dort an. Und mit BiRide wird bereits die Fahrt dorthin zu einem Teil der Geschichte.
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Standort
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